Heute ist Ateliertag
12 Bilder am 12. eines Monats: Das ist das Blog-Format „12 von 12“. Wer mehr über die Aktion wissen will oder auch die Bilder und Beiträge anderer Blogger sehen möchte, der darf gerne bei Caro von „Draußen nur Kännchen!“ vorbeischauen.
Heute ist Samstag. Es standen keine Termine im Kalender. Das heißt, es wurde erst einmal ausgeschlafen, dann gemütlich gefrühstückt und schließlich ein paar Sachen aufs Fahrrad gepackt und ab ins Atelier.

Neuer Info-Aufsteller
Aber nicht nur die Fahne ist ein Indiz für Anwesenheit. Wir haben uns einen Aufsteller angeschafft. Der kann jetzt immer mit den neuesten Infos bestückt werden und jeder der vorbeigeht, erfährt so, was bei uns aktuell läuft und los ist! Ich finde – ein tolles und nützliches Teil. Zwar ziemlich groß, aber das hat natürlich den Vorteil, dass es nicht so schnell zu übersehen ist.
Da das Atelier etwas Abseits von der Fußgängerzone liegt, müssen wir uns eben immer etwas einfallen lassen, um auf uns aufmerksam zu machen.
Und diese ganzen Dinger rauszustellen, gehört natürlich auch zu einem Ateliertag 😉

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Workshop-Tag im Atelier
Kein Termin heute – nun, das traf allerdings nur auf mich zu. Elke hat heute ihr „Junk Journal“- Workshop abgehalten. Die Plätze hat sie gestern schon vorbereitet und auch das benötigte Material schon bereitgestellt.

Mein Arbeitsplatz

Während Elke und Rudi darauf warten, dass alle da sind und es endlich losgehen kann, habe ich es mir in meiner Arbeits- und Airbrushecke gemütlich gemacht.
Ich arbeite an einem Bild für die ArtCollab Gruppe „Portrait“ auf Instagram. Das Bild darf ich allerdings erst nach der offiziellen Veröffentlichung auf Instagram zeigen. Soviel sei aber schon verraten: Das Thema ist „Wasser“ und weil Portraits ja im Fokus stehen, habe ich mich für die Illustration von „Euadne – Poseidons Tochter“ entschieden. Laut der griechischen Mythologie wuchs das Mädchen bei Aipytos am Fluss Alfios auf. Also wird auch Wasser zu sehen sein 😊

Natürlich setzte ich die Illustration auf meine ganz eigene Art um. Wie gut, dass morgen schon Abgabetermin bei der ArtCollab ist. Dann kann ich das Bild demnächst auch hier zeigen.
Ich liebe es, dass ich mein Material quasi griffbereit an meinem Arbeitsplatz habe. Gut, dies ist nur ein Teil davon. Aber genau der Teil, der am meisten gebraucht wird.


Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich Faultiere liebe? 🦥🤭
Beistelltisch neben der Staffelei
Das Teil ist wirklich praktisch. Es hat nämlich Rollen. Und ich liebe Möbelstücke auf Rollen! Da ich nicht nur an der Staffelei arbeite, sondern manchmal auch am Tisch, kann ich das Teil immer schnell dahin rollen, wo ich es gerade brauche.
Und dieser Tisch hat noch ein kleines, aber für mich sehr nützliches, Feature. An der linken Seite befindet sich eine kleine Kunststoffschublade zum Ausziehen. Gerade, wenn ich mit der Airbrush arbeite, habe ich diese im Gebrauch. Denn hier kann ich die ganzen kleinen Teile ablegen, die sonst immer im Gekruschtel auf dem Arbeitstisch, verloren gehen.
Welcher Airbrusher kennt das nicht? Die stundenlange Suche nach der abgeschraubten Nadelschutzkappe oder dem Deckel für den Farbnapf? Mittlerweile habe ich es mir angewöhnt, immer etwas auf dem Tisch zu haben, wo ich diese Teile ablegen kann. Aber das ist dann eben auch auf dem Tisch.
Seit ich diesen Rolltisch hier habe, benutze ich konsequent die kleine Schublade und bin mit dieser Lösung überglücklich. Außerdem habe ich den Tisch noch etwas aufgepimpt. Die ganzen Farbfläschchen, die man beim Brushen so braucht, nehmen auf dem Platz auch einiges an Platz weg. Ich habe mir zwei kleine Regale aus dem schwedischen Möbelhaus genommen und diese auf ein Brett geschraubt. Diese Konstruktion habe ich mit zwei Schraubzwingen am Tisch befestigt.
Ich wollte nämlich keine feste Installation und auch keine Bohrlöcher in der Tischplatte. Die Tischplatte lässt sich nämlich auch kippen und auf diese Weise auch als Staffelei nutzen. Das wäre dann mit den Regalen drauf ziemlich blöd. Also habe ich mir die Lösung mit dem Brett und den Schraubzwingen einfallen lassen. Und was soll ich sagen? Es funktioniert richtig gut. Ich habe Platz auf dem Tisch gewonnen und meine Farben habe ich auch gut im Blick.


Ich glaube, ich mache daraus mal demnächst einen eigenen Blogartikel. Was ich an meinem Arbeitsplatz nutze und was ich ganz praktisch finde. Was hältst du davon? Schreib es mir doch gerne als Kommentar.
Und wie geht es den Workshop Teilnehmerinnen?
Hinter mir wird fleißig geschnippelt, geklebt, gekichert und gelacht. Ich liebe die Atmosphäre mit kreativen Menschen im Atelier. Da kommt soviel positive Energie rüber. Das macht einfach Spaß und gute Laune. Das ist wirklich ein ganz anderes Gefühl, als alleine im stillen Kämmerlein vor sich hin zu kruschteln.


Feierabend …
Na ja – nicht ganz. Denn nach dem Spaß kommt die Arbeit. Airbrushpistolen reinigen …. bääääh. Eine Arbeit, die ich nicht wirklich liebe, die aber (leider) notwendig ist. Allerdings hat sich der Aufwand mittlerweile erheblich reduziert, seit ich die AirbrushColor4You benutze. Und natürlich habe ich inzwischen auch eine gewisse Routine entwickelt.
Hmmm – wenn ich so darüber nachdenke, könnte das vielleicht auch ein Thema für einen interessanten Blogartikel sein, oder? Schreib mir doch in die Kommentare, ob dich das interessieren würde.

So – das war mein Ateliertag am 12. Juli 2025. Ich hoffe, es hat dir gefallen, dass ich dich ein wenig mitgenommen habe. Mich hat es jedenfalls gefreut, dass du mich begleitet hast.

Liebe Heike!
Was für ein besonderer Ort! Gemeinsam kreativ sein – total schön!
Ich finde es interessant, wie du deinen Arbeitsbereich organisierst. Alles griffbereit zu haben klingt sehr gut. Ich muss oft in meinen Schränken und Schachteln herumsuchen.
Ich wünsche dir frohes Schaffen!
Liebe Grüße
Dani
Moin liebe Dani. Die gemeinsame Zeit im Atelier ist wirklich sehr schön. Egal, ob nur wir drei dort zusammen sind oder ob wir einen Workshop mit Teilnehmern haben. Die kreative Energie, die sich dort entfaltet, ist wirklich ansteckend.
Zu meinem Arbeitsplatz werde ich noch einen separaten Artikel machen. Das „Geheimnis“ – soviel verrate ich dir schon mal (aber nicht weitersagen 😉🤭😇) – sind Möbelstücke auf Rollen.
Ich kenne auch das Suchen in Kisten nach Dingen. Das ist äußerst lästig und zeitintensiv. Abhilfe hat bei mir ein Etikettendrucker und durchsichtige Kunststoffkästen geschaffen, die ich mit Etiketten beschrifte. So sehe ich gleich, was sich in den jeweiligen Kästen befindet.
Bunte Grüße
Heike
Hallo Heike,
das war ein schöner Einblick in deinen Tag,
und ich habe mich in deine Kaffeetasse „verliebt“. Die macht mir richtig gute Laune.
Vielen lieben Dank, liebe Susanne. Das freut mich, dass dir die Faultier-Tasse deinen Tag etwas verschönert hat 🦥😊 Mir geht es genauso, wenn ich nach der Tasse greife.