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Ich liebe Fantasy und male Geschichten

Waldelf mit Husky – Fantasy-Bild „Hüter der Träume“

Fantasy hat mich schon immer in ihren Bann gezogen. Ich liebe es, in fremde Welten einzutauchen, neue Kulturen kennenzulernen und Abenteuer zu erleben, die im Alltag nicht möglich sind. Für mich ist es mehr als ein Genre – es ist ein Lebensgefühl. Heute möchte ich dir erzählen, warum ich Fantasy so sehr liebe, wie ich zur „Geschichtenmalerin“ wurde und wie diese Leidenschaft meine Kunst und mein Schreiben prägt.

🌌 Warum ich Fantasy liebe

Schon als Kind habe ich es geliebt, Geschichten voller Abenteuer und Magie zu verschlingen. Mein erstes Buch war Winnie Puh, und mein erster Roman? Tarzan, der Affenmensch. Später kamen Piratenfilme, Western und schließlich Fantasy-Romane dazu – und ich konnte nicht genug davon bekommen.

Für mich bedeutet Fantasy eine Auszeit vom Alltag. Ich tauche in andere Universen ein, fiebre mit den Helden, entdecke neue Sichtweisen und erlebe Abenteuer, die in der Realität unmöglich wären. Auch Legenden, Mythologien und Wikingersagen faszinieren mich – sie sind wie Tore in eine andere Dimension.

🖌️ Von realistischen Motiven zur Fantasiewelt

Als ich meine künstlerische Reise begonnen habe, war mein Ziel zunächst, realistische Portraits und Tiere zu malen. Ich lernte Anatomie und übte, um Gesichter möglichst lebensecht darzustellen. Doch irgendwann spürte ich: Das erfüllt mich nicht.

Dann entdeckte ich die Werke von Boris Vallejo und Luis Royo. Ihre realistisch wirkenden Fantasy-Welten haben mich umgehauen. Ich wollte das auch können und habe versucht, ihnen nachzueifern. Aber schnell merkte ich: Ich bin weder Royo noch Vallejo – und ich will es auch gar nicht sein. Ich wollte und musste meinen eigenen Stil finden.

🔍 Meine künstlerische Identität finden

Lange Zeit habe ich mich von Trends leiten lassen: Was ist gerade angesagt? Was machen andere Künstler? Vor allem in der Airbrush-Szene begegnete mir immer wieder dieselbe Bildsprache – Schädel, Flammen, halbnackte Frauen, amerikanische Symbole. Großartig umgesetzt, aber nichts für mich.

Diese Suche nach meinem eigenen Weg war nicht leicht. Ich legte die Airbrush sogar eine lange Zeit weg. Aber irgendwann – inzwischen war ich nach Ostfriesland umgezogen – packte mich die Lust auf Kunst wieder. Ganz langsam, erst mit Aquarell, dann mit Online-Workshops und schließlich Instagram-Challenges.

Bei einer ArtCollab-Challenge kam der Wendepunkt. Die Themen waren vorgegeben, aber ich habe mir gesagt: Jetzt drücke ich jedem Motiv meinen eigenen Stempel auf. Aus „Treppen“ wurde bei mir ein Baumportal. „Winter und Eisbär“ verwandelte sich in eine Szene, in der eine Winterelfe einem Eisbären begegnet. Und beim Thema „Herbst“ malte ich eine Herbstelfe in einem lichtdurchfluteten Wald.

In diesem Moment wusste ich: Das ist es! Meine Leidenschaft gehört der Fantasy. Aber nicht düster, nicht brutal – sondern hell, freundlich und voller Magie.

Collage einer Saphirnixe mit blauen Haaren und Muschelschmuck mit Perlen und einer vergessenen Ruinen-Stadt aus Korallen im tiefen Ozean. Das sind die Fantasy Bilder "Nereida - vergessene Stadt der Saphirnixen" und "Lysandra- die Saphirnixe".

📖 Warum ich mich Geschichtenmalerin nenne

Meine Bilder sind für mich mehr als schöne Motive. Sie sind Einladungen, Geschichten zu entdecken. Oft beginne ich ein Bild, und während ich male, entsteht in meinem Kopf eine ganze Geschichte dazu. Genau deshalb sehe ich mich als Geschichtenmalerin.

Ein Beispiel? „Lysandra – die Saphirnixe“ und „Nereida – Vergessene Stadt der Saphirnixen“. Beide Bilder haben in mir Geschichten geweckt, die mich letztlich dazu inspiriert haben, an meinem eigenen Urban-Fantasy-Roman zu schreiben.

💡 Mein Tipp für dich: Finde deinen eigenen Stil

Vielleicht stehst du auch an einem Punkt, an dem du noch suchst. Mein wichtigster Tipp: Orientiere dich nicht zu sehr an anderen. Lerne von ihnen, aber frage dich immer: Was begeistert mich wirklich? Was will ich erzählen?

Mach kleine Experimente. Nimm ein Thema und interpretiere es auf deine Weise. So findest du Stück für Stück deinen eigenen Stil.

💬 Jetzt bist du dran

Fantasy bedeutet für mich Freiheit, Kreativität und unendliche Möglichkeiten. Und du? 👉 Warum liebst du Fantasy – ob in Büchern, Filmen oder in der Kunst? 👉 Hast du schon einmal versucht, eine eigene Fantasywelt zu erschaffen?

👇 Schreib es mir gerne in die Kommentare. Ich bin gespannt! 👇

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2 Kommentare

  1. Ich bewundere dich!
    Noch bevor ich angefangen habe, Geschichten zu schreiben, wollte ich sie malen oder tatsächlich auch Airbrushen. Aber meine Geduld hat nicht dazu gereicht genügend zu üben, damit auch wirklich etwas dabei herauskommt. Auch das Digitalpainting hab ich nie genug vorangetrieben und das, obwohl ich wirklich gern meine Charaktere selbst zeichnen oder malen wollte. Aber wer weiß, vielleicht schaffe ich es doch noch irgendwann. Ich hätte da auch einen Stil vor Augen, der nicht mal so aufwändig wäre, weil nur auf wenige Details geachtet werden müsste. Mal sehen, ob ich irgendwann doch die Muse aufbringe.
    Danke jedenfalls auch für die Links zu den beiden Künstlern. Ich bin ein bisschen mehr in der düsteren Fantasy zuhause, auch wenn mir deine magische freundliche Welt ebenfalls sehr gut gefällt.
    LG Ela

    1. Liebe Ela,
      vielen lieben Dank für deinen wertschätzenden Kommentar 🥰
      Mein Weg zur Geschichtenmaklerin war auch alles andere, als gradlinig. Es gab viele Stolpersteine, Umwege und Blockaden.
      Wer weiß, wo dein Weg dich noch hinführt 😉
      Ganz liebe Grüße
      Heike 🙋🏼‍♀️