2025 war für mich kein Jahr der großen Knalle, sondern eines der leisen, aber entscheidenden Veränderungen. Ein Jahr, in dem ich nicht alles neu gemacht habe – sondern vieles endlich klar. Klarer im Fokus, klarer in meinen Entscheidungen und klarer darin, was mir wirklich wichtig ist.
Mit MeerKreativZeit habe ich mir bewusst einen Raum geschaffen, in dem Kreativität nicht hektisch oder getrieben sein muss, um wirksam zu sein. Ein Ort, an dem Geschichten entstehen dürfen – in Bildern, in Worten, in kleinen Alltagsmomenten. Ich habe geschrieben, gemalt, geplant, verworfen und neu sortiert. Und dabei gemerkt: Je mehr ich bei mir bleibe, desto stimmiger wird alles andere.
2025 war auch das Jahr, in dem ich angefangen habe, wirklich dranzubleiben. Regelmäßig zu bloggen. Meine Themen ernst zu nehmen. Meinen eigenen Weg nicht nur zu denken, sondern ihn Schritt für Schritt zu gehen. Konsequent und stetig.
Besonders prägend war für mich die Erkenntnis, dass Kreativität ein Lebensraum ist, den man sich manchmal erkämpfen, bewahren und schützen muss. Und dass ich meine Energie schützen darf. Dass nicht jedes Projekt mit mir gehen muss – und dass Loslassen genauso kraftvoll sein kann wie Anfangen. Mein neu entdecktes Krafttier, das Faultier, hat mir das auf sehr sympathische Weise gespiegelt.
Dieser Jahresrückblick ist deshalb kein Leistungsbericht, sondern eine Einladung: innezuhalten, zurückzuschauen und zu würdigen, was gewachsen ist. Und gleichzeitig einen Blick nach vorn zu werfen – mit einem Motto, das alles zusammenfasst, was ich mir für 2026 wünsche: slow, klar, kreativ.
Was dich in diesem Artikel erwartet
In diesem Jahresrückblick schaue ich auf mein kreatives Jahr 2025 zurück: auf meine wichtigsten Themen, Erkenntnisse und Entscheidungen rund um MeerKreativZeit, Airbrush, Schreiben und die Entstehung der Meer-Kreativ-Funken. Ich erzähle von Wachstum, Neuausrichtung, leisen Erfolgen und davon, warum mein Motto für 2026 „slow, klar, kreativ“ heißt. Dieser Artikel ist eine Einladung zum Innehalten, Reflektieren und bewussten Weitergehen.
Mein erster Airbrush-Workshop
2025 war das Jahr, in dem ich meine Airbrush nicht nur für mich genutzt habe, sondern sie bewusst weitergegeben habe. Mein erster eigener Airbrush-Workshop war ein großer Schritt aus der Komfortzone – organisatorisch, emotional und kreativ.
Ich habe gemerkt, wie viel Freude es mir macht, mein Wissen zu teilen und andere an diesen besonderen Moment heranzuführen, wenn Farbe, Luft und Motivation zusammenkommen. Dieser Workshop war mehr als ein Termin im Kalender. Er war ein klares Zeichen dafür, dass meine Kreativität nicht nur im stillen Kämmerlein stattfinden will, sondern im Austausch mit anderen wächst.


Ich bin eine Geschichten-Malerin
2025 habe ich endlich Worte für das gefunden, was ich schon lange mache: Ich bin eine Geschichten-Malerin. Bei mir werden Bilder zu Geschichten – und Geschichten wieder zu Bildern.
Diese Erkenntnis hat vieles zusammengefügt: meine Liebe zur Fantasy, zum Erzählen, zur Symbolik und zur Airbrush. Statt mich in Techniken oder Kategorien einzuordnen, durfte ich erkennen, dass mein roter Faden genau darin liegt: Welten sichtbar zu machen. Diese Klarheit hat mein kreatives Arbeiten enorm verändert – und erleichtert.

Links ist Euadne, eine der Töchter von Poseidon. Und rechts habe ich einen alten Inder gemalt. Das Bild stellt den Mensch in Zusammenhang mit seiner Kultur und der Natur, in dem er lebt. Beide Bilder sind unterschiedlich. Und beide Bilder erzählen ihre eigene Geschichte.
Fantasy-Geschichten – meine Welten finden ihren Platz
Ein ganz besonderer Teil von 2025 war die Weiterentwicklung meiner Fantasy-Projekte. Das Universum rund um die Traumhüter Elwyn & Arion hat sich weiter geöffnet, erste Ideen wurden greifbar und fanden ihren Weg in eine konkrete Geschichte.
Gleichzeitig hat auch mein Ostfriesen-Fantasy-Roman endlich ein Zuhause bekommen: auf MeerKreativZeit – Urban-Fantasy-Roman. Meine Geschichten mussten nicht länger „nebenbei“ existieren, sondern durften sichtbar werden – mit eigenen Seiten, eigenen Gedanken und Raum zum Wachsen.
Das war ein kleiner, aber sehr bedeutender Schritt.

Neuausrichtung – online und im Leben
2025 war auch ein Jahr des Aussortierens. Welche Themen passen wirklich zu mir? Was fühlt sich nach Freude an – und was nur nach Pflicht?
Ich habe mir Gedanken dazu gemacht, wie ich meine Website neu ausrichten kann, um sie nicht länger wie einen Bauchladen wirken zu lassen. Parallel dazu habe ich ähnliche Fragen auch mir selbst gestellt. Diese Neuausrichtung hat Klarheit gebracht: weniger Themen, dafür mehr Tiefe. Weniger Druck, mehr Freude am Tun. Die Änderungen an der Webseite werden nach und nach in Angriff genommen. Auch was sich sonst noch ändert – nichts muss radikal passieren. Ich muss mir nur in Erinnerung rufen, dass ich keine Entscheidung sofort treffen muss. Jede Entscheidung darf hinterfragt werden, ob sie mir guttut und ob sie mich weiterbringt.

Erkenntnis: Mein Krafttier ist ein Faultier
Was als Running Gag begann, entpuppte sich 2025 als echte Erkenntnis:
Mein Krafttier ist das Faultier.
Nicht, weil ich faul bin – sondern weil es mir zeigt, dass Langsamkeit, Fokus und bewusstes Wählen unglaublich kraftvoll sein können. Das Faultier erinnert mich daran, nicht jeden Ast mitzunehmen, nur weil er erreichbar ist. Und genau diese Haltung hat mein Jahr stark geprägt.
Ein Augenzwinkern 😉 – aber mit Tiefgang.

Die Meer-Kreativ-Funken – Kreativität im Alltag bewahren
Ende 2025 ist etwas entstanden, das sich zunächst ganz leise gezeigt hat – und dann schnell zu einem Herzensprojekt wurde: die Meer-Kreativ-Funken. Die Idee dahinter ist einfach und gleichzeitig tief: kleine kreative Impulse, die daran erinnern, dass Kreativität kein Extra ist, sondern Teil des Alltags sein darf.
Mit den Meer-Kreativ-Funken spreche ich vor allem Frauen an, die das Gefühl haben, ihre Kreativität irgendwo zwischen Alltag, Verpflichtungen und Erwartungen verloren zu haben – oder sie zumindest zu selten leben. Es geht nicht um große Kunstwerke oder perfekte Ergebnisse, sondern um kleine Momente: innehalten, ausprobieren, spielen, wieder Zugang finden.
Für mich selbst waren die Meer-Kreativ-Funken ein wichtiger Wendepunkt. Sie haben mir gezeigt, wie sehr mir genau diese Art von ruhiger, alltagstauglicher Kreativität entspricht und wie sehr mir dieses Thema am Herzen liegt. Kein Druck, kein Müssen – sondern Einladung und Erlaubnis.

Mein 2025-Fazit
Worauf bin ich 2025 stolz?
2025 hat mir gezeigt, wie viel möglich ist, wenn ich dranbleibe. Ich bin stolz darauf, meinen Blog kontinuierlich geführt zu haben, meine Themen ernst genommen zu haben und meinen eigenen kreativen Weg immer klarer zu sehen. Stolz darauf, dass ich mir erlaubt habe, langsamer – aber bewusster – zu arbeiten.
Mein Step-by-Step in der Airbrush-Zeitung
Das war wirklich ein Highlight in diesem Jahr für mich. Warum das Bild entstanden ist, habe ich schon im Blogartikel „Mein Bild im Airbrush Step by Step Magazin“ geschrieben. Was ich dort nicht geschrieben habe, dass ich nicht nur wegen der Veröffentlichung stolz bin. Sondern auch darauf, dass ich mich an ein Projekt wie dieses herangewagt habe.

Das Porträt eines älteren Menschen umzusetzen hat mich schon seit längerem gereizt. Aber einfach nur nach einem Bild im Internet zu suchen und dieses dann möglichst genau abzumalen ist nicht meins. Ich bin Geschichten-Malerin. Und ich male am liebsten Bilder, die eine Geschichte haben oder eine erzählen. Erst dann fühlt sich ein Bild für mich stimmig an.
Nach einigem Hirnschmalz anstrengen bin ich dann auf die Idee gekommen, ein Gesicht, eingebettet in Landschaft und Kultur umzusetzen. So etwas in der Art habe ich noch nie gemacht. Da das Bild für eine Challenge angefertigt wurde, gab es eine Deadline. Ganz nach meinem Mott: „Einfach machen – könnte ja gut werden“, habe ich angefangen.
Wohl überlegt und Schritt für Schritt. Diese Schritte habe ich fotografisch festgehalten, um für mich den Weg, den ich bei diesem Bild eingeschlagen habe, festzuhalten und später noch nachvollziehen zu können.
Das war eine tolle Erfahrung und ein weiteres Learning in diesem Jahr.
Die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe
Eine der wichtigsten Entscheidungen war, mich klarer zu positionieren und Nebenprojekte loszulassen, die mir mehr Energie genommen als gegeben haben. Ebenso wichtig war es, meine Kreativität nicht länger als „Nebenbei-Thema“ zu behandeln, sondern als festen Bestandteil meines Lebens.
Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?
Ich habe gelernt, dass ich Fokus brauche, um frei zu sein. Dass Struktur meiner Kreativität nicht schadet – sondern sie schützt. Und dass mein Tempo nicht langsamer ist als das anderer, sondern einfach meins.
Erste Male – das habe ich 2025 zum ersten Mal gemacht
2025 war reich an Premieren: mein erster Airbrush-Workshop, eine klare Blog-Routine, der bewusste Aufbau meines Fantasy-Bereichs und der Mut, Dinge öffentlich zu zeigen, die lange nur in mir existierten.
Dass mein Airbrush-Schnupperkurs so gut angenommen wurde, hat mich sehr überrascht und natürlich sehr gefreut. Deshalb wird es 2026 auch damit weitergehen.
Ich habe das erste Mal einen digitalen Adventskalender angeboten. Und das sogar gleich zweimal. Das war eine extreme Herausforderung. 24 Türchen wollten für meinen Kalender auf MeerKreativZeit befüllt werden.
Dabei sind dann auch die Meer~Kreativ~Funken entstanden und ein Set von kreativen Affirmationen to go. Das wollte alles durchdacht, geplant und gestaltet werden
Dann war da noch der Adventskalender von unserem Wittmunder Kunst & Kreativ Atelier. Da hatte ich allerdings Unterstützung von meinen Mal-Mädels. Wir haben die 24 Türchen unter uns drei aufgeteilt. So brauchte jede nur 8 Türchen zu befüllen.
Für beide Kalender habe ich mich bewusst gegen eine Newsletter-Kampagne entschieden. Gerne hätte ich in den sozialen Medien die Kalender mehr sichtbar gemacht. Aber dafür fehlte mir am Schluss dann doch die Zeit und die Energie.
Aber auch das ist ein Learning für das nächste Jahr.
Auch privat gab es erste Male:
- das erste Mal ein Musical gesehen – Wednesday in Hamburg
- das erste Mal eine Ballettaufführung angesehen – der Nussknacker in Aurich
- das erste Mal getöpfert bei Nicole Kigele von „Meerglück“ in Carolinensiel
Wichtige Lektionen aus 2025
- Nicht jedes Projekt verdient ein Ja.
- Nicht jede Idee muss sofort umgesetzt werden.
- Und meine Energie ist endlich – und kostbar.
Wofür ich 2025 besonders dankbar bin
- Für meine Kreativität.
- Für Klarheit.
- Für Lieblings- und Herz-Menschen, die mich begleiten.
- Meine Atelier-Mädels.
- Und für den Mut, meinen eigenen Weg zu gehen.
Meine größten Herausforderungen 2025
Der Spagat zwischen vielen Ideen, Technik, Organisation und Kreativität war nicht immer leicht. Doch genau diese Herausforderungen haben mir gezeigt, wo meine Grenzen liegen – und wie wichtig es ist, sie zu achten.
Was 2025 richtig gut gelaufen ist
Regelmäßiges Bloggen. – Ich habe noch nie so viele Artikel geschrieben, wie in diesem Jahr.
Wachsende Sichtbarkeit. – Das macht sich in steigende Besucherzahlen und Klicks bemerkbar.
Mehr Tiefe statt Breite. – Das Schreiben hat mir zur Klarjeit geholfen, was ich überhaupt machen und zeigen möchte.
Und das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. – Das fühlt sich richtig gut an!
Was ich 2025 zurücklasse
Hektik.
Überforderung.
Und Projekte, die sich nicht mehr stimmig anfühlen.
Mein 2025 Fazit
Rückblickend waren die Meer-Kreativ-Funken eines der stimmigsten Projekte des Jahres. Sie verbinden vieles, was mir wichtig ist: Kreativität, Achtsamkeit, Alltagstauglichkeit und Tiefe.
Sie haben mir gezeigt, dass ich nicht immer größer, schneller oder sichtbarer werden muss, um etwas zu bewirken. Manchmal reicht ein kleiner Impuls zur richtigen Zeit. Genau diese Erkenntnis prägt mein Fazit für 2025: Weniger Druck, mehr Wirkung. Weniger Tempo, mehr Verbindung – zu mir selbst und zu anderen.
Mein Ausblick auf 2026
2026 möchte ich die Meer-Kreativ-Funken weiter wachsen lassen. Nicht höher, schneller oder lauter – sondern tiefer. Ich wünsche mir, daraus einen festen roten Faden für MeerKreativZeit zu machen: durch Blogartikel, kleine Übungen, Impulse und vielleicht auch neue Formate.
Die Meer-Kreativ-Funken sollen Menschen begleiten, nicht antreiben. Sie dürfen Raum schaffen für Kreativität im eigenen Tempo – genau so, wie es zu meinem Motto für 2026 passt: slow, klar, kreativ.
Mein Motto für 2026
Slow ~ Klar ~ Kreativ





















Liebe Heike,
was für ein tolles Jahr der Klarheit und der ersten Male.
Wie schön, dass du den Airbrush-Workshop durchgeführt hast. Die Ergebnisse sehen super aus!
Ich finde, dass das Faultier ein ganz tolles, passendes Krafttier ist – gerade für uns Menschen, die sich gefühlt immer zu viel vornehmen, zu viel annehmen und dann in Stress geraten. Eine wertvolle Erkenntnis. Ich werde versuchen, mir dein Faultier in diesem Jahr ab und zu ins Gedächtnis zu rufen 😊
Alles Gute für dich in diesem Jahr!
Liebe Grüße
Kirsten
Liebe Heike
Dein Airbrush-Workshop war bestimmt toll. Die Bilder sehen jedenfalls nach einem erfolgreichen Tag aus :)! Überhaupt liest sich dein Artikel wie eine Reise zur Klarheit und die Bilder dazu anzuschauen macht richtig Spass. Danke für diesen kreativen Einblick in dein Jahr!
Herzliche Grüße und viel Glück für 2026!
Edith
Moin liebe Edith
Schön, dass du zu meinem Blog gefunden hast. Das freut mich sehr, dass dir der Artikel gefällt. Ja, die Workshops waren wirklich sensationell. Und ich freue mich schon darauf, was dieses Jahr so alles passiert.
Ich wünsche dir für 2026 alles Liebe und Gute und viel Erfolg 🍀
Bunte Grüße in die Schweiz
Heike 🙋♀️
hallo heike,
ein tollen Jahresrückblick hast du hier geschrieben, ich sehe mich in vielem wieder. und besonders deine Bücher, die geschichten tragen, haben mir sehr gefallen und eine sehnsucht in mir geweckt, dort auch hin zu kommen. ich wünsche dir alles gute für dein erfolgreiches Jahr 2026 und ja, nicht jede Idee muss umgesetzt werden und darf nur gedacht sein.
Liebe Grüße
Maren aus der Bastelfarbstube
Moin liebe Maren
Meine Antwort hat etwas länger gedauert, denn pünktlich zum Jahresanfang ist Corona bei mir eingezogen und meinte, noch etwas bleiben zu wollen 🙄🤒 So langsam macht sie sich aber wieder auf den Weg auszuziehen.
Vielen Dank für dein Lob. Das freut mich sehr, besonders, dass meine Geschichten bei dir gut ankommen 🤗
Kreative Grüße von der Nordseeküste 🌊🙋♀️
StrickStrand grüßt MeerKreativZeit – Ählichkeiten sind zu entdecken, nicht wahr?
Am Strand zur Entspannung stricken war bei mir der Auslöser zum kreativen Unternehmen …
Viel Erfolg weiterhin
Moin, liebe Kai-Katrin
Vielen Dank für deine lieben Grüße 🙋♀️ Strand und Meer sind einfach tolle Möglichkeiten, zum Entspannen, den Kopf frei zu machen und sich Inspirationen zu holen. Ich liebe es 🥰🌊
Ich wünsche dir für 2026 alles Liebe und Gute und viel Erfolg ✨🍀