Mein Schreibtag – wenn ein Wasserrohrbruch alles durcheinanderwirbelt
Manchmal kommt alles anders, als man denkt. Gestern wollte ich eigentlich einen entspannten Schreibtag draußen auf der Terrasse verbringen. Sonne, milde Temperaturen, Vogelgezwitscher – die perfekten Bedingungen für ein paar produktive Stunden am Roman. Doch das Leben hatte andere Pläne. Und die begannen mit einem leisen Tropfen im Keller.
Der Tropfen im Waschraum
Am Vorabend hatte meine Schwester noch Geräusche gehört, aber wir beschlossen: Morgen nach dem Frühstück schauen wir nach. Gesagt, getan.
Als wir am nächsten Tag in den Waschraum gingen, war die Bescherung schon da: Am Lichtschacht lief das Wasser die Wand herunter, sammelte sich am Boden und kroch unter den PVC-Teppich.
Mein erster Gedanke: Oh nein – nicht schon wieder!
Ein Blick nach draußen – und die Ursache war klar
Ich bin also vor das Haus gelaufen, habe die Abdeckung vom Lichtschacht entfernt – und zack: eine ordentliche Wasserpfütze. Direkt neben der Hauswand blubberte es fröhlich weiter. Von Schreiben konnte ich mich innerlich verabschieden.
Während ich noch überlegte, rief meine Schwester schon beim Wasserversorger an. Keine halbe Stunde später standen die Mitarbeiter im Vorgarten.
Déjà-vu mit Vorgeschichte
Das Ganze fühlte sich an wie ein Déjà-vu. Denn 2021 hatten wir an fast derselben Stelle schon einmal einen Wasserrohrbruch. Damals hatte ich zufällig aus dem Küchenfenster gesehen, wie ein Rinnsal lustig blubbernd den Vorgarten entlanglief.
Neugierig ging ich vor die Haustür – und versank bis zum Bauchnabel im Erdreich und Wasser, samt Pflastersteinen! Das Erdreich war komplett unterspült, unter dem Weg hatte sich eine richtige Wasserblase gebildet. Ich kann dir sagen: eine unfreiwillige Planscheinlage vom Feinsten.
Zum Glück lief es diesmal besser. Kein absackender Weg, kein unfreiwilliges Schlammbad – nur ein aufgegrabener Vorgarten.
Ich bin gespannt:
Was war dein letztes Déjà-vu oder Alltagspannen-Erlebnis? Verrat’s mir doch in den Kommentaren!
Die Reparatur und doch noch ein bisschen Romanarbeit
Die Männer vom Wasserwerk legten das Leck frei, reparierten die Leitung und schütteten das Loch wieder zu. Unser Vorgarten gleicht inzwischen fast einem Flickenteppich, aber immerhin fließt das Wasser wieder, wo es soll.
Und ich? Nachdem die Aufregung sich gelegt hatte, habe ich mich doch noch an den Schreibtisch gesetzt. Nicht ganz so intensiv, wie ich es mir ursprünglich für meinen Schreibtag vorgenommen hatte. Aber ein paar gute Ideen für eine bestimmte Roman-Szene sind trotzdem entstanden.
Fazit: Schreibtag mit Hindernissen
Manchmal laufen Schreibpläne eben anders. Statt Terrasse gab es Bauarbeiten im Vorgarten. Aber vielleicht sind es genau diese unvorhersehbaren Momente, die später in meinen Geschichten landen 😉
Mein Fazit: Ein Schreibtag ist nicht nur das, was auf dem Papier steht – sondern auch das, was das Leben dazwischenwirft.
Und wie sieht’s bei dir aus?
Hattest du auch schon mal einen ‚Schreibtag‘, der ganz anders gelaufen ist als geplant? Erzähl mir deine lustigsten (oder nervigsten) Alltagspannen in den Kommentaren!
