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Warum ich das Airbrushen liebe!

Ich sitze vor mit der airbrushpistole in der Hand und airbrushe ein Bild auf Leinwand, das auf der Staffelei steht.

Seit Anfang der ’90er bin ich kreativ tätig. Alles fing damit an, dass ich meinen alten Pelikan Wasserfarbkasten und einen Schulmalblock hervorgekramt hatte. Ich weiß noch ganz genau, dass mich die Lust, einfach etwas zu malen überkam, und ich mich diesem Gefühl hingegeben hatte. Ohne an das Ergebnis zu denken, sondern einfach nur den Prozess zu genießen.

Von da an ging meine kreative und künstlerische Reise immer weiter. Kurze Zeit später stieß ich auf Fantasy- und SciFi-Kunst. Und dann natürlich auf Airbrushkünstler, die in diesem Genre unterwegs waren. Da ich selbst auch Fantasy liebe, habe ich es mir in den Kopf gesetzt, ebenfalls solche Werke zu kreieren.

Ja – und so ging dann meine Airbrush-Reise los. Am Anfang mit einem völlig falschen Equipment – Internet gab es noch nicht und deutschsprachige Informationen zu diesem Thema waren eher rudimentär. Aber egal – ich war angefixt und der Airbrush Virus ist auf mich übergegangen 🤭😷👩‍🎨

Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich also schon mit dieser faszinierenden Technik, die ich einfach liebe. Warum ich das Airbrushen liebe? Das habe ich versucht, hier einmal zusammenzufassen:

1. Schnelligkeit

Ich habe bisher noch keine schnellere oder bessere Methode für mich gefunden, um Fläche mit Farbe auszufüllen. Wenn ich mit einem Bild beginne, muss ich recht früh schon etwas erkennen können. Dabei hilft mir die Airbrushtechnik sehr, weil ich relativ schnell erste Flächen mit einer dünnen und leichten Farbschicht anlegen kann.

Oder auch einfache und / oder verschwommene Hintergründe lassen sich recht schnell anlegen. Beides lässt sich an den beiden folgen Fotos gut erkennen.

Das Hauptmotiv – das Portrait – habe ich mit einer Papierschablone abgedeckt und dann konnte ich den Hintergrund – Himmel und Vegetation – schnell und locker anlegen.

Beim Portrait habe ich dann die dunkelsten Stellen mit leichten und dünnen Farbaufträgen versehen und so hatte ich sehr schnell einen „Fahrplan“ für das Bild.

2. Fast jeder Untergrund ist möglich

Dadurch, dass man mit der Airbrushpistole den Untergrund nicht berührt, kann man so gut wie jeden festen Untergrund besprühen. Das Repertoire reicht von Papier und Karton über Holz, Kunststoff, Metall, Textilien, Leder, Fingernägel, Backwaren und sicher noch vieles mehr.

In der elitären Kunstszene ist die Airbrushtechnik genau aus dem Grund, „weil der Untergrund nicht berührt wird“, verpönt. Ich halte diesen Umstand aber mit für die größte Stärke der Airbrush. Denn welches Medium lässt schon so einfach, so vielfältig einsetzen?

3. Effekte, Strukturen und Texturen – so viele Möglichkeiten

Ich liebe es, mit Strukturen, Texturen und Effekten zu spielen. Und die Airbrushtechnik ermöglicht es mir, chaotisch erscheinende Strukturen zu beruhigen, zu verfeinern und auszuarbeiten. Ich glaube, bei dem Bild mit der Eule, lässt sich das sehr gut erkennen.

Zuerst habe ich auf Leinwand mit Farbe, viel Wasser und Fensterreiniger einen wilden Untergrund geschaffen. Mit der Airbrush konnte ich die entstandenen Strukturen dann ganz gezielt ausarbeiten. Das liebe ich!

Oder das Bild darunter: Nereida. Auch hier hat mir die Airbrushtechnik die Ausarbeitung feinster Details und Strukturen ermöglicht.

4. Kombination mit anderen Medien

Wenn man anfängt verschiedene Medien miteinander zu kombinieren, sind die Möglichkeiten fast unendlich. Auch mit Airbrush ist das möglich Beim Bild unten links (Lysandre, die Saphirnixe) habe ich Alcohol Inks, Isopropyl Alkohol, Aquarellfarbe (AquaDrops von Schmincke) und Goldfolie verarbeitet.

Das rechte Bild hat 3D-Elemente (das Steintor) aus Modellierpaste und klassische Pinselarbeit mit Acrylfarbe.

Ich liebe diese Vielseitigkeit und ich liebe es, damit zu experimentieren. Da kann ich so richtig kreativ werden. Am Anfang habe ich eine Vorstellung davon, wie das Bild werden soll. Auf dem Weg dahin gibt es aber immer wieder Überraschungen. Der Weg, den ich eingeschlagen habe, führt in eine Sackgasse, dafür öffnen sich neue Wege.


„Dadurch habe ich gelernt, dem Prozess und vor allem mir zu vertrauen!“

– Heike Birkenbusch, MeerKreativZeit

5. Perfekte Kontrolle des Farbauftrags

Zum Beispiel bei mir: Ich liebe das Bloggen, weil es mich selbstbewusster macht

Dieses Kapitel besteht aus einem bis max. 3 kurzen Absätzen: Beschreibe kurz diesen fünften Grund, warum du ___ liebst.

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