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Zufall oder Schicksal? – Ein Abend voller Magie, Musik und Gänsehaut

Zufall oder Schicksal? – Ein Abend voller Magie, Musik und Gänsehaut

Kennst du das Gefühl, wenn das Leben plötzlich wie ein Regisseur auftritt, der alles heimlich vorbereitet hat – und dann die Bühne freigibt? Genau so hat sich unser Abend im Atelier angefühlt. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr frage ich mich:
War das wirklich Zufall… oder doch ein bisschen Schicksal?

Aber von vorne.

Es war ein ganz normaler Tag, an dem meine Schwester Elke im Atelier war. An einem Tag, an dem das Atelier üblicherweise geschlossen ist – und genau an diesem Tag kam eine junge Frau herein: Ricarda. Bereits nach den ersten Sätzen war klar, dass sie nicht nur vorbeischauen, sondern bleiben wollte. Nicht dauerhaft – aber im Herzen.

Sie war fasziniert von unserer Vielfalt, von unseren Bildern, von der Atmosphäre. Und dann sagte sie beiläufig: „Ich mache Improvisationsmusik.“ Du glaubst gar nicht, wie dieser Satz nachhallte.

Sie erzählte, dass sie Oboe, Klavier und Akkordeon spielt, dass sie studierte Musikerin ist und am liebsten intuitiv musiziert – so aus dem Moment heraus, ganz ohne Plan, ohne doppelten Boden. Die Art von Musik, die Räume verwandelt.

Und dann das nächste kleine Wunder:
Ricardas Freund lebt… in Leverkusen.
Wie wir früher auch.
Zufall Nummer 1.

Sie fragte, ob wir Events mit Musik anbieten. Eigentlich nein – außer der jährlichen Weihnachtslesung von Gaby Kaden. Ricardas Augen wurden groß und hell. Und genau da begann etwas zu knistern.

Wir wollten zuerst alles absprechen – doch das Leben hatte mal wieder einen schnelleren Plan. Am Samstag darauf stand Gaby plötzlich im Atelier. Ich zog sie zur Seite und berichtete ihr von Ricarda. Gabys Reaktion? Gänsehaut. Wortwörtlich.

„Werner, worüber haben wir gestern noch gesprochen?“ fragte sie ihren Mann.
Er grinst.
Sie schaut mich an:
„Ich wollte nächstes Jahr unbedingt mal ausprobieren, wie es mit Musik bei meinen Lesungen funktioniert.“
Zufall Nummer 2.
Zufall…?

Wir organisierten ein Treffen. Und was soll ich sagen:
Die beiden verstanden sich auf Anhieb. Kein peinliches oder unbeholfenes Herumdrucksen. Kein “ach lassen wir das lieber”.
Nein.
Es war ein Wirbelwind aus Inspiration, Lachen und diesem stillen Wissen:
Das passt.

Der Abend selbst war dann eine emotionale Achterbahn.
Gaby las aus „Schneeweiße Küste“ und „Weihnachtsanekdtötchen“. Ricarda griff die Stimmung mit ihrem Akkordeon auf – nach einem kleinen Zwinkern von Gaby oder einem „Daumen hoch“. Musik, Worte und Emotionen verschmolzen – und wir alle hatten diesen Moment, in dem man kurz die Luft anhält, weil man weiß:
Hier passiert gerade etwas Besonderes.

Und dann… kamen noch zwei musikalische Überraschungen.
Vor der Lesung schickte mir Kathrin – eine liebe Bekannte – ein Musikstück, das sie zusammen mit einer KI geschaffen hatte. Passend zum Abend, sanft, stimmungsvoll. Wir durften es spielen. Und ich sag’s dir: pure Gänsehaut.

Am Ende der Lesung bat Gaby nochmal um einen Moment Aufmerksamkeit – und spielte uns ein weiteres KI-Stück vor, komponiert von ihren Kindern. Ein musikalisches Kaleidoskop durch all ihre zwölf Krimis. Ich schwöre, in dem Moment war es so still im Raum, dass man die Nordsee hätte rauschen hören können.

Es war ein Abend voller Zufälle. Oder voller Schicksal. Oder vielleicht einfach beides.

Und ich bin dankbar, dass das Leben uns manchmal genau die Begegnungen schenkt, die wir brauchen – zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.

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